1. Dokumente "Bomber-Schaffner"    

Martin Hugo Schaffner (23. Februar 1923 bis 5. Oktober 1965)  von Gränichen AG, war mein Onkel. Er war ungelernt, ledig, jüngstes von vier Kindern. Bereits mit 19 Jahren war er beruflich selbständig und musste sich in jungen Jahren selbst versorgen. Er sammelte und handelte dazu Altstoffe. Wenige Jahre später kaufte er in Suhr eine Wohn- und Geschäftsliegenschaft, wo er von nun an zusammen mit seiner Mutter lebte.
Er reparierte und handelte Autos. Gegenüber seinem Geschäft betrieb er eine Tankstelle, damals modern gebaut. Mit tiefen Benzinpreisen entfachte er in der Branche einen Preiskampf. Ein kleines Tankstellennetz war entstanden: Standorte: Suhr, Cham, Effingen, Bözberg.

Die Idee, ein Flugzeug als Blickfang bei seiner Tankstelle zu platzieren, wie in einer amerikanischen Zeitschrift gesehen, darin einen Imbiss-Stand einzurichten, motivierte ihn nach einigen Umständen, einen Bomber aus dem Zugersee zu heben, stattdessen entstand sein eigenes Bergungsunternehmen. Aus Schweizer Seen hatte er Bomber vom 2. Weltkrieg mit einfachen Hilfsmitteln gehoben:

  • 1952: US-Bomber B-17 aus dem Zugersee, stellte den Bomber aus, ging später damit auf Wanderausstellung Cham, Basel (Muba) Biel-Bözingen, Lausanne, Bern-Bümpliz
  • 1953: US-Bomber B-17 aus dem Greifensee
  • 1954: Lancaster aus dem Bodensee

Webseite hpschaffner.ch  
Die gehobenen Bomber hatte er ausgestellt und Eintrittsgeld verlangt. Tausende Besucher waren gekommen, es war eine Sensation.
Er hatte weitere Flugzeuge, Schiffe und zahlreiche Autos aus Seen gehoben.

Durch seine Bergungen in den 1950er Jahren wurde er international bekannt und erhielt Bergungsauftrräge. Man nannte ihn auch "Bomber-Schaffner". Um die Hebung des Schiffs "Jura" , bemühte er sich ab 1954. Auch die Hebung der "Titanic" soll eine weitere Absicht gewesen sein.

Für Flüssigtransporte gründete er in späteren Jahren eine Schwesterfirma.

Sein Übergewicht, vor seinem Tod etwa 240 Kg, wollte er operativ reduzieren. Nach Komplikationen verstarb er im Alter von 42 Jahren am 5. Oktober 1965 an einer Lungenentzündung noch im Spital. Ich war damals gut 9 1/2 -jährig. Besuche des Onkels oder Ferientage bei ihm und der Grossmutter waren wunderschön und jedesmal ein Erlebnis. Einfach unvergesslich. Es bleiben Erinnerungen.

Schicksalsbedingt suche ich erneut Dokumente, Zeitungsberichte usw. von meinem Onkel Martin Hugo Schaffner, genannt"Bomber Schaffner" zu kaufen. Weiss jemand etwas über meinen Onkel zu erzählen? Kontaktieren Sie mich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  
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Die Geschichte des Schreibens interessiert mich. Ich recherchiere und suche und bin an Informationen, eventuell an Produkten interessiert.
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